Münchner Kinder- und Jugendforum

Antrag 2

Längere Fußgänger-Ampelschaltung an der Blumenstraße vor dem Theresia-Gerhar-dinger-Gymnasium


Der Antrag

Was aus dem Antrag bisher geworden ist

Laura berichtet, dass man rennen müsse und dass fast schon einmal jemand angefahren worden ist. Viele Kinder aus dem Publikum kennen das Problem, meistens von ihren Schulwegen. Auch alte Menschen könnten so nicht die Straßen überqueren, wendet ein Junge aus dem Publikum ein.

Nun wird noch eine Expertin für Verkehr, Gisela Harlander vom Kreisverwaltungsreferat zur Länge der Ampelschaltungen in München befragt. Sie sagt, es sei überall unterschiedlich und abhängig von der Tageszeit, dem Verkehrsaufkommen usw.; man müsse die Ampel prüfen.

Gemeinsam mit dem Oberbürgermeister Dieter Reiter, dem Kreisverwaltungsreferat und den Kindern hat am 12.7.2016 ein Ortstermin an der Ampel stattgefunden. Dabei erklärte Herr Schäpe vom Kreisverwaltungsreferat, dass eine Veränderung der Fußgänger-Grünphasen zwangsläufig einen Rückstau des örtlichen Autoverkehrs bis zum Sendlinger Tor verursache. Darüber hinaus erläuterte er nochmals die Systematik der sogenannten Schutzzeiten. D.h.: Auch wenn die Kinder in der letzten Grün-Sekunde für Fußgänger die Fahrbahn betreten und die Fußgängerampel unmittelbar auf "Rot" umspringt, ist noch immer genügend Zeit, auf die andere Straßenseite zu gelangen, bevor die wartenden Autos "Grün" erhalten. Faktisch verlängert sich die Zeitspanne, um sicher und rechtmäßig über die Straße zu gelangen, auf ca. 24 Sekunden (Voraussetzung ist natürlich immer: Es darf nur bei "Grün" losgelaufen werden). Herr Schäpe vom KVR sagte zudem zu, dass er die genaue Systematik der Ampelschaltung auch gerne in der Schule nochmals einem größeren Publikum vorstellen wird. Für die Schülerinnen wurde das Anliegen damit nachvollziehbar bearbeitet und "gelöst".

Abstimmung:
dafür: 66, dagegen: 2, Enthaltung: 10.
Der Antrag ist angenommen

Pate:
Dieter Reiter (Oberbürgermeister)


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