Münchner Kinder- und Jugendforum

Antrag 1

Für jeden gefällten Baum sollen – rechtzeitig vor Fällung – zwei neue Bäume gepflanzt werden

Der Antrag

Was aus dem Antrag bisher geworden ist

Sander, Luise und Lenny halten einen Vortrag über die Wichtigkeit von Bäumen für die CO2-Filterung. Vor allem an Straßen sollen mehrere Bäume gepflanzt werden und es sollen mehr grüne Oasen in München entstehen, um die Umwelt zu stärken und zu erhalten.
Aus dem Publikum kommt dazu eine Frage: Wenn große Flächen abgeholzt werden dauert es doch sehr lange, neue Bäume zu pflanzen bzw. bis diese nachgewachsen sind? Daraufhin verweisen die Antragssteller drauf, dass die Bäume ja nicht am selben Ort wieder gepflanzt werden müssen, sondern irgendwo in der Stadt.
Frau Berger, Stadträtin der Grünen, erläutert das Problem näher. Ersatzpflanzungen sind schon jetzt Vorschrift, allerdings nur ein neuer Baum pro gefälltem Baum. Sie stellt jedoch auch die Jahresfrist in Frage, da oft nicht soweit im Voraus klar ist, wo wie viel abgeholzt wird. Die Gruppe antwortet, dass es ihnen vor allem darum geht, dass die neu gepflanzten Bäume keine Setzlinge sind, damit es eben nicht so ewig dauert, bis diese wieder groß sind.
Herrn Geißelbrecht vom Bezirksausschuss Untergiesing-Harlaching ist vor allem wichtig, dass die Ersatzpflanzung orstnah sind.
Frau Reich vom Bezirksausschuss Schwabing-Freimann sieht das Problem auch und stellt in Frage, dass nicht im Voraus feststeht, was abgeholzt wird. Sie appelliert an die Stadträte, für die absehbaren Groß-Abholzungen auch so früh wie möglich neue Bäume zu pflanzen.

Dann wird abgestimmt: Die Mehrheit ist dafür, der Antrag ist angenommen.

Patin:
Anja Berger (Stadträtin der Grünen)


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