Münchner Kinder- und Jugendforum

Antrag 4

Die Baumschule in Laim wird jetzt und in Zukunft für Kinder und Jugendliche zum Spielen und Erholen geschützt

Der Antrag

Was aus dem Antrag bisher geworden ist

Isabell und Nanni aus der Klasse 4a der Grundschule an der Carmerloherstraße haben Unterschriften und Stimmen gesammelt: 440 Unterschriften aus der Schule und 130 aus der Nachbarschaft setzen sich dafür ein, die Baumschule in Laim zu erhalten.

Die Baumschule bietet super Spielmöglichkeiten, weil keine Autos dort fahren, man Tiere beobachten und ungestört mit dem Fahrrad fahren kann.
In der Stadt gibt es ansonsten zu wenige Grünflächen, dabei ist die Natur ein wichtiger Bestandteil des gesunden Lebens. Die Kinder sehen sonst zu wenig Platz für ihre Freizeit sowie zu wenig Lebensraum für viele Tiere. Sie berufen sich auf das Recht auf Spiel, Erholung und Freizeit sowie das Recht auf Gesundheit und fordern den Erhalt der Baumschule.
Das Publikum fragt nach: Was ist die Baumschule genau? Die Kinder erklären, dass dort Bäume für die Stadt München wachsen und die Baumschule außerdem mit Spielplätzen und anderen Aktivitäten dient.
Stadtrat Johann Sauerer stimmt den Kindern zu, dass es die einzige große Grünfläche in Laim sei, die deshalb wichtig für die Frischluftzufuhr ist. Er hat mitbekommen, dass die Bürger*innen ebenso in Sorge sind. Nach einem Telefonat mit dem Planungsreferat hat er jedoch keine Pläne für eine Abholzung gehört. Trotzdem will er das Bedenken in den Stadtrat bringen.
Frau Haas, die Kinderbeauftragte des Bezirksausschuss in Laim bestätigt, dass das Thema Baumschule bereits sehr lange die Menschen beschäftigt, dass diese aber momentan nicht bebaut werden soll.
Der Antrag wird deshalb umformuliert: Die Baumschule in Laim soll als Freifläche für Kinder geschützt werden – auch für zukünftige Generationen.

Daraufhin wird abgestimmt, die Mehrheit ist dafür, der Antrag ist angenommen.

Pat*innen: Johann Sauerer (ÖDP-Stadtrat) und Lisbeth Haas (Bezirksausschuss Laim)


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