Münchner Kinder- und Jugendforum

Antrag 6

Ein Wasserspender für die Guardinischule - ABGELEHNT

Der Antrag

Was aus dem Antrag bisher geworden ist

Haris und Denis aus der 7. Klasse der Guardinischule möchten einen Wasserspender in der Aula ihrer Schule haben, von dem sowohl Mittel- als auch Grundschule profitieren. Es soll kühles und Sprudelwasser geben.

Die Antragssteller argumentieren, dass Wasser die Konzentration fördert und die Kinder außerdem weniger Süßgetränke trinken. Die Kosten für das Gerät haben sie auch schon recherchiert. Sie liegen bei 1.600 Euro (Wartungen und Wasserspender), 9.200 Euro kostet das Wasser im Jahr.
Aus dem Publikum wird jedoch bezweifelt, dass ein Wasserspender sinnvoll ist, da man das Wasser auch einfach aus dem Wasserhahn in Toiletten bzw. Klassenzimmern nehmen kann. Denis meint jedoch, dass Sprudelwasser besser ist.

Es kommen Nachfragen aus dem Publikum zur Verwendung des Wasserspenders, wobei die Antragsteller betonen, dass es vor allem um das Auffüllen der eigenen Flasche geht.
Die Expert*innen stimmen den Antragsstellern zu und Stadträtin Dorothea Wiepke meint, es ist wichtig viel zu trinken. Wasserspender gehören inzwischen eigentlich zum Standard bei neuen Schulen. Ältere Schulen können Wasserspender jedoch nachträglich bestellen, das sei kein Thema.
Die Moderatorin Kerstin Hof fügt an, dass es manchmal schwierig sei, die Flasche am Wasserhahn aufzufüllen, weil das Waschbecken oftmals zu flach ist.

Daraufhin wird abgestimmt: Es soll ein Wasserspender in der Aula der Guardinischule gebaut werden.
Da die Entscheidung nicht eindeutig ausfällt, wird ausgezählt, 39 dafür, 51 dagegen, der Antrag ist abgelehnt.

Aber die Expert*innen versichern, sich nochmals an die Antragssteller zu wenden.


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