Münchner Kinder- und Jugendforum

Antrag 7

Eine Spielstraße oder verkehrsberuhigte Zone im Domagkgelände

Der Antrag

Was aus dem Antrag bisher geworden ist

Gabriel und David berichten von einer gefährlichen Situation beim Domagkgelände: In der Straße beim Kindergarten fahren die Autos viel zu schnell. Bisher haben sie deswegen den Antrag auf eine Spielstraße gestellt, das hat seitens der Polizei jedoch noch nicht geklappt. Viele Eltern bringen die Kinder zum Kindergarten und fahren dann schnell weg. Das ist aber sehr problematisch, es wurde sogar ein Kind fast angefahren. Außerdem soll eine Spielstraße auch einen Spieltreffpunkt für die Kinder geben.

Das Publikum diskutiert mit: Vielleicht wäre eine Ampel möglich? David und Gabriel geben aber zu bedenken, dass es eine kleine Straße sei, wo man vermutlich keine Ampel hinbauen kann. Auf Rückfrage erklären sie, dass etwa zwei Autos nebeneinander fahren können. Daraufhin stimmen die Kinder zu, dass es sich um eine gefährliche Situation handelt.
Das Publikum fragt, für wen sie den Antrag den stellen wollen. David und Gabriel meinen, dass sie zum Teil selbst dort wohnen und davon betroffen sind. Dagegen wird gehalten, dass die Leute, die dort wohnen, ja auch Parkplätze brauchen, die eine Spielstraße einschränken würde.
Frau Höfler vom Kreisverwaltungsreferat fragt nach der genauen Lage der Problemzone. Sie meint, dass es sich um ein Neubaugebiet handle, wo bereits Tempo 30 eingerichtet ist. Es wäre schwierig, eine verkehrsberuhigte Zone daraus zu machen, weil die neue Straße somit nochmals neu umgebaut werden müsste – was sehr teuer würde.
Stadträtin Dorothea Wiepcke stimmt zu. Sie fände eine Aktion gut mit Plakaten, um auf das Problem aufmerksam zu machen. Ebenso ein Gespräch mit der Kindergartenleitung und den Eltern. Denn der erhöhte Verkehr betreffe vor allem die Abhol- und Bringzeiten.
Die Kinder widersprechen und erklären, dass viele auch aus Spaß mit dem Auto dort unterwegs sind.

Daraufhin wird abgestimmt: Soll ein verkehrsberuhigter Bereich beim Domagkgelände gebaut werden?
Die Mehrheit ist dafür, der Antrag ist angenommen.

Patinnen: Dorothea Wiepcke (CSU-Stadträtin) und Ingrid Höfler (Kreisverwaltungsreferat)

Aber die Patinnen schränken den Antrag ein: Es wird keinen Umbau zur Spielstraße geben, sondern sie möchten sich mit den Kindern zusammensetzen und überlegen, wie auf die Sicherheit aufmerksam gemacht werden soll.


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